Regine Schulz | Hamburger Kante

Ausstellung: bis 22. April 2023

Regine Schulz (*1990 lebt und arbeitet in Hamburg)

Die „Hamburger Kante“ ist eine Art Bordstein – aus Granit geschlagen statt aus Beton gegossen, breiter und massiver als herkömmliche Bordsteine, läd sie ein auf ihr zu sitzen und zu verweilen. Sie schafft soziales Miteinander, Öffentlichkeit und Widerstand. Zwischen Baustellen-Romantik und Neubau-Chic gibt die Kante den Raum, den wir in der Stadt noch haben können.
Regine Schulz reagiert mit ihren Arbeiten auf die Möglichkeiten und Grenzen des öffentlichen Raums. Ihre bühnenbildhaften Installationen fordern den:die Betrachter:in dazu auf, sich physisch zur Arbeit in Bezug zu setzen. Dementsprechend spielt zumeist der Boden eine zentrale Rolle, da er den unmittelbaren Kontakt zum Raum ermöglicht. Durch die Überlagerung von Objekt und inneren Konzepten bildet sich ein Spannungsfeld, das eine Synthese von Abstraktion und Konkretheit ermöglicht.
Regine Schulz studierte an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, wo sie 2019 ihren Master bei Professorin Elisabeth Wagner in der Klasse für Bildhauerei abschloss.


© Edward Greiner