Jil Lahr

Donnerstag, 12. August – 19-22h, Hippocampus

Eröffnung im Hochbunker

Jil Lahr (*1991, lebt und arbeitet in Hamburg), verfolgt in ihrem künstlerischen Schaffen spezifische Strategien des Sammelns.

In ihren Installationen wird durch die Akkumulation und Sakralisierung, vermeintlich Altbekanntem, der Blick geschärft für das Besondere das sich in ihm verbirgt. Die Künstlerin fokussiert sich hierbei auf vorgefundene, dem Alltag entnommene Materialien, die sie in einem intuitiv-spielerischen Prozess, collagenartig zu neuen Bild- und Assoziationswelten zusammenfügt. Gegenstände werden in den unterschiedlichsten Formen miteinander verknüpft, aus ihrem alten Bedeutungskontext herausgelöst und in neue Zusammenhänge gebracht. Die Aneignung der Dinge versucht uns im Gewöhnlichen das Surreale wieder neues zu entdecken. Eine poetische Verneigung vor den Überbleibsel unseres Alltagslebens. Jil Lahr schließ 2019 ihr Studium an der HFBK Hamburg bei Prof. Anselm Reyle und Prof. Michael Diers mit dem Master of Fine Arts ab.