Heartbeast

Samstag, 24. Juli – 19-20h, Hippocampus

Das Duo vereint Einflüsse aus Pop, Soul, Jazz und Hip-Hop und elektronischer Musik zu ihrer eklektizistischen Version von Gegenwartsmusik. Ohne dabei bemüht zu klingen, so als müsse eine musikalische Chimäre erschaffen werden, die jeden abholt.

Solche Dichte an Polyvalenz und Talent in einer Band ist selten. Hier trifft klassische Instrumentalisierung auf elektronische Musik, Loops und Soundscapes auf analoge Produktion, Opulenz auf Minimalismus. Und dann ist da auch noch Nalas Suche nach sich selbst und ihrem Platz in der Gesellschaft – ein soziales und zugleich ein ganz individuelles Phänomen. In ihren Songs geht es um Leere, Sinnlosigkeit, symbolischen Begegnungen mit dem Teufel, das Nichts und gescheiterte Selbstliebe. Die Plattitüden des Pop umschifft sie durch die erfrischende Subjektivität ihrer Seelenstudien.Ihr Produzent und Gitarrist Helge Hasselberg gibt dieser Auseinandersetzung mit seinen melancholischen Produktionen einen Rahmen. Entstanden ist ein unverortbarer Sound, der manchmal verträumt, manchmal düster, mit facettenreichen Elementen Tiefe erzeugt.