Till Pulpanek befaßt sich mit dem Gedanken eines Urbanismus, der die Architektur als das einfachste Mittel sieht, um Realität zu formen, um Träume zu erzeugen. Durch die Umgestallt-ung urbaner Texturen, sieht er das Leben derer neu definiert, die in ihnen zu leben haben.
Das Ludische oder Spielerische ist dabei von zentraler Wichtigkeit, im Kontrast zu einer sozio-ökonomischen Härte. Seine Arbeiten sind Fragmente eines ständigen Wandels, eines dystopischen High/Low-Tech Szenarios, in dem die Stadt als Chimäre und Babel gelesen wird, das der musealen Hybris entgegensteht.
Till Pulpanek – "Mittagspause im kataklystischen Bonbonland" feat. Marcus Herse: „me/clint-clint me“
Ausstellung: Do. 16. März - Do. 30. März 2006
