Hans Christian Saylors

Sonne statt Regen

Installation


Hans-Christian Saylors entwickelt entlang des Ausstellungstitels Sonne statt Regen, verschiedene Positionen zum Alltag. In Materialvielfalt und Gattung unbegrenzt werden sämtliche Zustände thematisch visualisiert, doch sein Realismus ist vielmehr eine ironisierender, metaphysischer, illustrierender Beitrag zum Tagesgeschehen. Relationen, Assoziationen – gewürfelt treten neue Erscheinungen auf. Dabei dient dem Künstler die Sprache, das deutsche Vokabular, um die Zustände in verschiedenen Sinnzusammenhängen auszurichten. Verschroben durch die Welt schlängelt sich Präsentation durch alle drei Etagen der Galerie Oel-Früh. Neben zahlreichen Objekten und Malereien, wird Saylors am Eröffnungsabend auch ein Konzert geben. Österreich-Ungern nennt sich die Band. Der Graoßstattpop des dritten Jahrtausends. Ein gewaltiges Schlagzeug und der knurrende Bass bilden das Fundament auf dem Gitarrist und Sänger eine akustisches Pressluftballett bauen. Die verwinkelte Sauerkrautprosa eines Exilamerikaners treffen auf gläserne Akzente einer unbekannten Welt…

Hans-Christian Saylors:

„Ich male ein Bild.
Verkehrte Welt.
Es ist, verehrte Welt, verkehrte Welt.
Da gibt es Fresko auf die Faust.
Da gibt es ein Amerika,
dem nach und nach die Luft entweicht
und ein verklemmtes Cocktailglas,
das unentwegt um Hilfe schreit.
Ich weiß wie immer einen Ausweg.
Anders als sonst in Menschenköpfen“



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Hans Christian Saylors – Sonne statt Regen

Ausstellung: -