Paul Kramer

Fotografie


Vernissage, Mittwoch, 05. Dezember 07, 19.00 Uhr

Ausstellung, 06. Dezember – 18. Dezember 07

Finissage, Mittwoch, 19. Dezember 07, 19.00 Uhr

Das Abbilden von Architektur spielt in den Arbeiten von Paul Kramer eine wichtige Rolle. Aber seine Suche gilt dem, was über die bloße Darstellung und Präsentation der Architektur hinausgehen kann. Dabei geht es weniger um das einzelne architektonische Objekt als um den Raum, sei es der urbane Außenraum in dem wir uns täglich bewegen, sei es der Innenraum in dem wir uns aufhalten. Der dreidimensionale Raum wird als Bild in die zweidimens-ionale Bildoberfläche übertragen. Im Bild selbst öffnet sich ein illusionärer Raum in oder hinter der Bildoberfläche. Und es entsteht ein Raum zwischen dem Betrachter, dem Bildobjekt und dem Raum im Bild. Die hier vorgestell-ten Arbeiten zeigen Räume, die in Reihen von drei bis vier Bildern aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Die Räume, die Paul Kramer abbildet – sind ungenutzt und scheinen auf ihre Wiederentdeckung zu warten. Es geht darum den Charakter der Orte nachzuspüren und diesen darzustellen. Durch die Verschiebung des Standpunkts, die manchmal minimal ist, rücken neue Details ins Bild, vervollständigt sich der Raumeindruck Schritt für Schritt.
Jedoch geht es nie darum, einen Raum in seiner Gesamtheit zu präsentieren, so dass man sich aus den Bildern der Reihe den realen Raum vollständig zusammensetzen kann. Es wird deutlich, dass der Eindruck, den wir von einem Raum erhalten eben auch vom Standpunkt abhängt, den wir einnehmen.



Paul Kramer –

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