Oel-Früh // art-magazin

Eine Serie im art-magazin, die den Namen Off-Spaces trägt, verschafft uns einen Online-Beitrag, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Nebst den Fragen, die allen Betreibern der Räume gestellt werden, gibt es auch eine opulente Bilderstrecke. Wenn man das so im Vergleich mit anderen Galerien sieht, die da vorgestellt werden, kann ich nur resultieren: Krasser Scheiß, dem wir da Raum geben! Da freuen wir uns doch umso mehr, dass noch einige tolle Ausstellungen dieses Jahr anstehen.
Und weil wir so gern um uns greifend agieren, gibt es auch gleich am Samstag ein besonderes Highlight der Galerie. Eine Barkassenfahrt, die im Zusammenschluss mit Feinkunst Krüger und Tinderbox, nun schon zum vierten Male seine Runden durch den Hamburger Hafen dreht und bei Zwischenhalten viel Kunst in Augeschein treten lässt, die Mägen mit altbewährter nordischer Kost füllt und natürlich ordentlich Bierchen bereit hält. Leider ist die Fahrt auch in diesem Jahr schon wieder restlos ausgebucht, weshalb wir an dieser Stelle wohl nur mit nachträglichem Bildmaterial dienen können.

Comment (1)

  1. Es geht darum die immanente Gesellschaftsrelevanz des Mediums Kunst in seiner Zeit zugänglich zu machen. Dadurch, dass jedes Museum in seiner finanziellen Abhängigkeit immer irgendeine Stellung im gesellschaftspolitischen Diskurs einnehmen muss, ist eine unabhängige, neutrale Wirkung für eine freie Entwicklung der Kunst und des kulturpolitischen Klimas in Frage gestellt, auch wenn sich der „Kunst-Handel“ verbal gegen derartige Tendenzen ausspricht.
    Da wird es zu einem kreativem Vorteil, in Kommunikation mit einem weitgefächerten Potential von Ausdrucksformen zu leben. Eine Erstarrung in „Life-Style Kategorien“ versagt uns die Tür zu einer offenen Gesellschaft. Eine offene Gesellschaft ist da immer als Schichtung und Verflechtung von ästhetischen Situationen zu erleben: unsere Kultur. Und weil Kultur nie uniform sein kann, ohne ihren ureigensten Sinn zu verlieren, wird es immer – und immer wieder – diverse Rezeptions- und Emissionsmöglichkeiten geben. Gerade die Kunst ist da eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Es ist immer wieder eine Freude, in der Galerie Oel-Früh interessante Positionen aus diesem universellen Potential zu finden …

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